Everyday Objects (2025) ist eine Videoinstallation, die aus der seriellen Abfolge von KI generierten Bildern besteht. Die Werke sind ein visueller Dialog, der den Kontrast zwischen der Interpretation weiblich gelesener Körper durch KI sowie der gelebten Erfahrung von Körperlichkeit untersucht. Der KI-Bildgenerator fungiert als Lupe für die Bilderwelt der weiblich gelesenen Körper im digitalen Raum, da diese die Grundlage und Quelle seiner eigenen Bilderschaffung sind. Diese Bilderwelt ist geprägt von Sexismus, rassistischen Stereotypen und pornografischen Darstellungen. Sie steht im starken Kontrast zur individuellen, menschlichen Körpererfahrung.
Dieser Fokus wird anhand der Gebärmutter sichtbar gemacht: Während Brüste oder Vulvas problemlos von der KI generiert werden können, ist sie kaum in der Lage, eine realistische Gebärmutter zu erzeugen. In diesem Spannungsfeld werden alltägliche geschlechtsspezifische Diskriminierungen sichtbar, gleichzeitig birgt es das Potenzial, Nährboden für zukünftige Diskriminierungsnarrative zu sein.